Monografie Krapp

Auszug aus: Handbuch des Arznei- und Gewürzpflanzenbaus

Band 4: Arznei- und Gewürzpflanzen A – K

Herausgeber: Dipl.-Ing. (FH) Gartenbau, Dipl.-Ing. agr. oec. Bernd Hoppe Eigenverlag: Verein für Arznei- und Gewürzpflanzen Saluplanta e.V. Bernburg

ISBN 978-3-935971-62-1

Lothar Adam

Der Krapp (Rubia tinctorum L.) ist eine mehrjährige Pflanze und gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), lat. ruber, die Wurzeln enthalten roten Farbstoff. Der Krapp war seit jeher eine anerkannte Heilpflanze. Vom Altertum bis zur synthetischen Herstellung des Alizarins darüber hinaus eine der bedeutendsten wildwachsenden (vom östlichen Mittelmeerraum bis Asien) oder später in Süd- und Mitteleuropa angebauten farbstoffliefernden Pflanzen. Bedeutungsvoll sind wegen ihres Farbstoffgehaltes die Wurzeln (Rubia tinctorum radix). Neben der stofflichen Färbung nahmen Krappfarben auch in der Kunst (Malerei und Skulpturen) einen wichtigen Platz ein…..

Rubia tinctorum L. ist mehrjährig und sommergrün. Die Pflanze ist  durch quirlständige Anordnung der Blätter und kleine, unscheinbare gelbliche Blüten ausgezeichnet. Sie erreicht Wuchshöhen von 100 bis 150 cm. Im Herbst sterben die oberirdischen Sprosse bis auf den knorrigen, rötlichfarbenen Wurzelkopf ab. Der Wurzelkopf ist keine Wurzel, sondern gehört morphologisch zur Sprossachse! Krapp ist erosulat, d. h., im Verlaufe der Entwicklung kommt es bei den Pflanzen niemals zur Ausbildung eines Rosetten-Stadiums….

Weitere Angaben in der Monografie Krapp (32 Seiten) nach folgender Gliederung:

a. Verwendung und Inhaltsstoffe
b. Botanik
c. Klima- und Bodenansprüche
d. Stellung in der Fruchtfolge
e. Sorten bzw. Herkünfte
f. Anbautechnik
g. Ernte und Nacherntebehandlung
h. Ökonomik

 

Förderverein “Alte Nutzpflanzen” e.V.
www.verein-fan.de

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