Monografie Nachtkerze

Auszug aus: Handbuch des Arznei- und Gewürzpflanzenbaus

Band 5: Arznei- und Gewürzpflanzen L - Z

Herausgeber: Dipl.-Ing. (FH) Gartenbau, Dipl.-Ing. agr. oec. Bernd Hoppe Eigenverlag: Verein für Arznei- und Gewürzpflanzen Saluplanta e.V. Bernburg

 ISBN 978-3-935971-64-5

Lothar Adam

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis L.), gelegentlich auch als Gewöhnliche Nachtkerze bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Sie zählt in Mitteleuropa zu den Neophyten, da sie von Nordamerika stammend um 1620 als Zierpflanze nach Europa kam. Mittlerweile kommt sie außer in Nordamerika auch in Europa und Asien weit verbreitet vor.

Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis L.) verkörpert das Potenzial zur Nutzung aller Pflanzenteile. In den vergangenen 30 Jahren hat sich als bedeutendes Segment die Nutzung des Samens (Semen Oenothera biennis)  auf Grund seines Gehaltes an Gammalinolensäure, oft auch GLA, Gamma-Linolensäure oder -Linolensäure genannt, in einigen Bereichen der Medizin und Kosmetik etabliert. Gammalinolensäure – C18:3 Omega-6 –gehört neben der Linolsäure, Dihomo-Gamma-Linolensäure und Arachidonsäure zu den Omega-6-Fettsäuren und damit zu den physiologisch bedeutsamen mehrfach ungesättigten Fettsäuren – Polyunsaturated Fatty Acids, PUFAs, die der Körper aus Linolsäure selbst bilden muss…

 

Weitere Angaben in der Monografie Nachtkerze (23 Seiten) nach folgender Gliederung:

a. Verwendung und Inhaltsstoffe

b. Botanik

c. Klima- und Bodenansprüche

d. Stellung in der Fruchtfolge

e. Sorten bzw. Herkünfte

f. Anbautechnik

g. Ernte und Nacherntebehandlung

h. Ökonomik

 

Förderverein “Alte Nutzpflanzen” e.V.
www.verein-fan.de

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